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Ingenieur- und Wasserbau

Der Ingenieur- und Wasserbau ist ein traditionelles Betätigungsfeld der Firma Heinrich Hecker. Die Tiefbauabteilung wandelt sich im Laufe der Zeit vom Gleis- und Handschachtbetrieb im Erdbau zum konstruktiven Ingenieurtiefbau mit Ramm- und Betonbauwerken.
Vielleicht ist es der Standort der Firma Heinrich Hecker, der dafür sorgt, dass das mittelständische Bauunternehmen in Küstennähe bereits 1963 "neuen Boden" betritt, obwohl in Oldenburg selber kaum Aufträge im Bereich des Wasserbaus vergeben werden. Das Bauunternehmen legt mit dem Bau der Nordpier in Brake und dem nachfolgenden Midgard-Pier in Nordenham den Grundstein für das Engagement im schweren Wasserbau.
Neben dem Bau vieler Wasserwerke im Auftrag des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbandes (OOWV) ist die Firma Heinrich Hecker am Bau von Klärwerken sowie Schöpf- und Sielbauwerken in Oldenburg, Bremen und dem Umland beteiligt. Es folgen Kraftwerksbauten, Silos, Parkhäuser, Tiefgaragen, Tunnelbauwerke, Brücken, Tröge etc..
Eine besondere Stärke entwickelt das Unternehmen mit dem Bau von Verkehrsbauwerken unter dem "rollenden Rad" für die Deutsche Bahn AG, wo insbesondere in der Niederlassung Bremen mit eigenentwickelten Bauverfahren die schwierigsten Bauaufgaben unter laufendem Betrieb gelöst werden.
Die Beteiligung am Bau des Wesertunnels in Esensham, des Sperrwerks in Gandersum und bei der Erweiterung der DASA in Hamburg machen deutlich, dass die große Erfahrung und das im Ingenieurtiefbau erworbene Know-How richtungsweisend für die Zukunft sind.
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